Sagte unsere finnische Freundin als wir aus dem Wald traten und direkt auf eine Sportanlage mit Tartan-Bahn und Hammerwurf-Anlage blickten. Und es war für uns ein weiteres Beispiel dafür, welchen hohen Stellenwert die Bereiche Bildung, Erziehung und Kultur in Finnland haben. Der Bildungsstand in Finnland gilt weltweit als einer der höchsten. Die Analphabetenquote liegt bei nahezu 0 Prozent. Dies lässt sich unter anderem an der überdurchschnittlich hohen Lesebereitschaft ausmachen. Traditionell gibt es ein gutes Angebot an Bibliotheken. Erwähnte ich das nicht schon? Jetzt kann ich dies auch noch mit Bildern belegen. Und noch ein wenig Statistik: Die Finnen geben 10 Prozent der Staatsausgaben für Bildung aus. Finnland ist eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas. Bei einer Einwohnerzahl von 5.249.034 (2005) liegt die Bevölkerungsdichte bei 15,5 Einwohnern pro km² (Quelle Wikipedia)
Monthly Archives: Mai 2006
Bibliotheken in Finnland
Kurzer Bericht aus dem Norden: Ich habe noch keine Elche gesehen, aber gelernt, dass in Finnland in jedem kleinen Ort eine sehr gut ausgestattete Buecherrei steht. Mit Rechnern, auf denen man umsonst das Internet nutzen kann. Ausserdem kommt in Finnland auf 6.000 Einwohner je ein Museum! Kinder, Schueler, Studenten sind es gewohnt viel freie Zeit in den Bibliotheken zu verbringen. Vielleicht ist das ein Geheimnis des PISA-Erfolges der Finnen.
Elchtest
Bazon Brock und das Orakel von Köln
Am gestrigen 1. Mai hat sich in Köln eine Gruppe auf den Weg zu einem betonbrutalistischen Un-Ort der Stadt Köln
gemacht. Angestiftet wurde die Prozession vom Künstler und Kulturwissenschaftler Bazon Brock. Der Künstler gründete damit die Stiftung des Quellenorakels für Köln. Er huldigte dem Synkretismus als Einheit von Theologie, Sport, Kunst und Wissenschaft.
Wer einsieht, dass das realgegebene Hässliche, Bösartige und Spekulative allein durch die Logik auf seine Gegenbegriffe fährt, ist für jede Zumutung des Lochs, der Ruinen und der spekulativem Zerstörung im Kölner Stadtbild dankbar.
Brock erkennt in jedem in Köln Wohnenden angesichts des Desasters einen Theologen des Alltags. Mehr Informationen unter Georg Berg’s Notizen.
