Da denkt man immer, dass Museen ihre Ware wie rohe Eier behandeln, stets auf die richtige Raumtemparatur achten, die Exponate von Museumspersonal umstellen, damit auch ja kein Kunstliebhaber mal seine Fingerspitzen auf eines der Werke legt und dann so etwas: Das Reina-Sofia-Museum in Madrid hat es fertiggebracht eine 38 Tonnen schwere Skulptur von Richard Serra zu verschlampen. Das aus vier Eisenblöcken bestehende Werk mit dem Titel Equal-Parallel: Guernica-Bengasi, wanderte aus dem Museum in ein Lager und dort verlor sich seine Spur. Das kolossale Werk war weg. Mit einem einfachen Manteltaschentrick wird hier vohl kaum ein Kunsträuber weitergekommen sein, eher legt sich mir die Vermutung nahe, dass sich die eingelagerten Museumsbestände mit Werkstattbeständen gemischt haben und ein eifriger Handwerker mal tabula rasa gemacht hat und die sperrigen Eisenblöcke entsorgt wurden. Lo siento Senor  Serra! Die Direktorin des Reina-Sofia Ana Martinez de Aguilar musste den Künstler in dieser Woche über das Verschwinden des Werkes aufklären. Einen ausführlichen Bericht über die Museums-Posse schrieb FAZ-Net
Archiv des Monats: Januar 2006
Internationaler Museumstag
Das Motto in 2006 lautet: Museums and Young People – Museen und junge Besucher Museen können sich mit Stolz selbstbewusst zeigen: der Gang ins Museum ist für die Altersgruppe der 14 bis 21-Jährigen ein Top-Event wenn es um Kulturaktivität geht. Weder Pop-Konzerte, noch Kino-Besuche, noch andere Angebote werden so häufig wahrgenommen wie der Museums- und Ausstellungsbesuch.
Mit dem Thema des Internationalen Museumstages 2006 am 21. Mai, soll den Museen ein Forum gegeben werden, ihre vielfältigen Aktivitäten speziell für diese Zielgruppe einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und deutlich zu machen, welche wichtige Rolle sie als Foren der Begegnung und der Bildung für ein junges Publikum spielen können.
Weitere Informationen bietet das International Council of Museums, ICOM, 1977 ins Leben gerufen, will diese Initiative Museen und ihren Mitarbeitern in aller Welt die Möglichkeit bieten, gemeinsam auf die Bedeutung ihrer Arbeit als Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben hinzuweisen.
Sprücheklopfer
Schon vor Monaten bin ich auf eine Website gestoßen, die alte Werberherzen höher schlagen lässt: Slogans.de Deutschlands großem Portal der Marken, Claims und Werbeslogans. Hier recherchieren, so die Eigendarstellung, Werbeagenturen, Texter und Marken-Spezialisten zur Konkurrenzanalyse, zur Plagiatvermeidung und zur kreativen Inspiration. Es gibt Informationen zu über 20.000 Slogans, 12.000 Marken und 1.300 Agenturen in einer in offenen, interaktiven und laufend erweiterten Datenbank.
Zusatzangebote wie das Slogometer® erhöhen die Verweildauer enorm. Denn hier stöbert man durch das Ranking der Werbesprache. Das Slogometer® liefert die 100 häufigsten Worte in deutschen Werbeslogans und ermöglicht einen interessanten Einblick in die Trends der Werbesprache.
Beim Quizz geht’s dem alten Werber dann an die Ehre und man verliert sich in unendlichen Wiederholungen der Prüfung der eigenen Markenkenntnis. Ohne jemals nur in die Nähe der Besten der Bestenliste zu kommen. Aber, dabei sein ist ja bekanntlich alles.