Immer Ergo mit den Medien

Versichern heißt verstehen. Das soll uns eigentlich nicht mehr Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer sondern eine neue Generation von Versicherungsvertretern beibringen. Die sind jetzt allerdings in der Gellert-Therme in Budapest unangenehm aufgefallen. Coitus ergo sum könnte das Motto der Incentive-Reise gewesen sein. Ein Image-Desaster für Ergo.
Es wird aber noch doller: Ergo betet den Erfolg der eigenen Werbung klein. Wahnsinn – Werber bei Ergo sind mit einem Mal “zuversichtlich”, dass ihre Kampagne nix gebracht hat, spottet denn auch bereits @moetting via Twitter. Werbespot mit neuem Soundtrack: “Sollten wir nicht mal anfangen, uns auf Lendenhöhe zu treffen?”

Die Gunst der Stunde

Die Neue Züricher Zeitung gibt es seit über 200 Jahren. Ihr Image könnte man als grundsolide, aber nicht gerade trendsetting bezeichnen. In der Führungesetage war dies erkannt und es sollten Konzepte entwickelt werden wie die NZZ-Online die Printtiel der NZZ-Gruppe besser bewerben könnte. Dieser Plan hört sich nach langen und zähen Kreativsitzungen und teuren Agenturhonoraren an. Doch es kam anders. „Schützenhilfe“ gab es vom schneidigen Herrn Verteidigungsminister zu Guttenberg. Er hatte in seiner Dissertation auch aus der NZZ am Sonntag abgeschrieben. Im Umkehrschluss bedeutete das für den Verlag das Urheberrecht mit einem Werbebanner zu beanspruchen: Summa cum laude für die NZZ vergeben von der Universität Bayreuth. – einfach nur großartig!

Veröffentlicht unter Medien